Ute Dienes
Autorin mit Herz für Geschichten und Fantasy.
Geschichten von Liebe, Mut und Magie.
Historisch, fantastisch, einzigartig.
Jenseits der Zeitenwege
Ein historischer Roman, der das Mittelalter nicht verklärt, aber auch nicht verdunkelt.
Jenseits der Zeitenwege erzählt von einer jungen Frau, die sich zwischen Erbe und Eigenständigkeit behauptet - mit klarem Blick, geheimnisvoller Tiefe und einer Prise Magie.
Hanna und Gregor finden im Jahr 1396 in einer historischen Fantasiewelt ihre Liebe und müssen sich gegen viele Widrigkeiten verteidigen, bis sogar ihr Leben in Gefahr ist. Hanna, jung und unerfahren wächst sie inmitten von Verlusten und übernatürlichen Bedrohungen zu einer starken Frau heran, die ihre Familie vor dem Untergang bewahren will.
Gregor ist ein erfahrener Kaufmann, der für seine Entschlossenheit und seinen Sinn für Gerechtigkeit bekannt ist. Seine Liebe zu Hanna gibt ihm die Kraft sich den Herausfordernden der Gegenwart zu stellen und für eine gemeinsame Zukunft zu kämpfen. Jenseits der Zeitenwege begegnen sich Vergangenheit und Gegenwart, Liebe und Mut. Hanna und Gregor müssen ihre Kräfte vereinen, um die Schatten der Geschichte zu überwinden und eine neue Zukunft zu schaffen.
Doch gelingt es ihnen, der Dunkelheit zu trotzen - oder verlieren sie am Ende alles ?
Ab sofort - überall im Buchhandel erhältlich.
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Neugierig?
Hanna
Einsamkeit schnürte mir schon die Kehle zu, als ich zusah, wie Gregor sich gemeinsam mit dem Ritter auf den Weg machte. Ein Gefühl der Leere breitete sich in mir aus, doch ich wusste, dass ich mich nicht von ihm überwältigen lassen durfte. Magdalena schien das zu spüren, denn sie legte sanft ihre Arm um meine Schultern und führte mich ins Haus.
„Ich werde Gregors Rat befolgen“, sagte ich mit fester Stimme, als wir…
Freunde
„Dich trifft keine Schuld, Magdalena. Bedenke doch, dass du es erst nach dem Tod deines Oheims wagen konntest, nach Mainz zu kommen.“ Gregor bedachte Magdalena mit einem aufmunternden Blick.
„Ja, das ist wahr.“ Sie wischte sich mit dem Leinentüchlein, über ihre nassen Augen und schnäuzte sich.
„Ich werde in der Augustinergasse wohnen. Bartholomäus … “, begann Gregor und sah…
Gregor
Als die Magd an die Tür der Schlafkammer klopfte, lag Gregor schon eine Weile wach und beobachtete das Schattenspiel des langsam heller werdenden Morgens. Seine Gedanken waren noch bei dem vergangenen Abend, der ihn tief bewegt hatte. Er hatte nicht damit gerechnet, dass seine Gefühle so überwältigend sein würden, und es war ihm nicht leicht gefallen, sich von Hanna zu lösen.
Sein Herz war in Flammen geraten, und …